Projekte
Apps aus der Praxis. Für die Praxis.
Software, die im Alltag besteht: von der Außendienst-App über Produktionsplanung bis zum Gerät in der Medizintechnik. Eine Auswahl aus über zehn Jahren Entwicklung.
Was diese Projekte verbindet.
Auf den ersten Blick wenig: eine App für den Außendienst, eine Planungssoftware für Wellpappenwerke, die Steuerung eines Medizingeräts.
Auf den zweiten Blick dasselbe Muster: In jedem Fall gab es einen Ablauf, den niemand von der Stange kaufen konnte, und die Anforderung, dass die Lösung Jahre später noch wartbar sein muss. Genau das ist der Teil, den man einer Software am ersten Tag nicht ansieht.
Außendienst-App für ein Serviceunternehmen.
Ausgangslage: Ein mittelständisches Serviceunternehmen aus Mittelfranken erfasste Aufträge doppelt – einmal beim Kunden auf Papier, abends noch einmal im Büro.
Lösung: Eine individuelle App für iOS und Android mit Auftragserfassung, Foto- und Dokumentenscan, Barcode und QR, Rollen und Rechten sowie Push-Benachrichtigungen – durchgängig offlinefähig, weil im Feld nicht überall Netz ist.
Technik: Anbindung an das bestehende ERP und CRM über REST und GraphQL, CI/CD-Pipeline für Builds, Tests, Signierung und Store-Bereitstellung, Monitoring im Betrieb.
Ergebnis: Keine Medienbrüche mehr, deutlich kürzere Durchlaufzeiten – und eine Lösung, die reproduzierbar deployt und wartbar bleibt.
Gerätesoftware für die Medizintechnik.
Kunde: Die PHYSIOMED GROUP aus Schnaittach entwickelt und fertigt Geräte für physikalische Therapie und medizinisches Training – von Elektrotherapie und Stoßwelle bis zu automatisierten Trainingssystemen.
Ausgangslage: Für ein Embedded-Linux-Gerät wurde Software in einem sicherheitskritischen Umfeld gebraucht. Entscheidend war weniger das Tempo als die Frage, ob sich ein Stand auch Jahre später noch identisch bauen lässt.
Beitrag der PSE GmbH: Maßgebliche Mitarbeit an der Gerätesoftware – hardwarenahe Entwicklung in C und C++, saubere Trennung von Hardwarezugriff und Anwendungslogik, reproduzierbarer Build.
Ergebnis: Eine stabile, wartbare und langfristig reproduzierbare Lösung mit einer Dokumentation, mit der auch Dritte weiterarbeiten können.
IT für eine Einkaufskooperation im Baustoffhandel.
Kunde: Die ZEB (Zentraleinkauf Baubedarf) bündelt seit 1972 den Einkauf mittelständischer Baustoff-Fachhändler, Raiffeisenmärkte und Baumarktbetreiber – über 200 Mitgliedsstandorte in Deutschland.
Umfeld: Eine Kooperation dieser Größe lebt von Datenaustausch: Sortimente, Konditionen und Bestellungen laufen zwischen Zentrale, Lieferanten und Mitgliedern hin und her. Jede manuelle Zwischenstation kostet Zeit und erzeugt Fehler.
Typische Themen: Schnittstellen zwischen Warenwirtschaft, Portal und Lieferantensystemen, Datenaufbereitung für Kataloge und Online-Sortimente, Automatisierung wiederkehrender Abläufe.
Was sonst noch entstanden ist.
WordPress-Plugin für eine Webagentur
Mehrfach genutzte Funktionen zentralisiert und standardisiert – ein Update statt fünfzig. Deutlich weniger Wartungsaufwand pro Kundenwebsite.
MailWerk – eigenes Produkt
Erkennt Rechnungen in E-Mails, ordnet sie per Regel zu und legt sie in NextCloud, Dropbox oder OneDrive ab. Betrieben von der PSE GmbH.
Schnittstellen und Automatisierung
Vom Maschinenprotokoll bis zur KI-API: Systeme verbinden, die nicht füreinander gebaut wurden – mit Protokollierung und Kostenkontrolle.
Klingt das nach Ihrem Fall?
Branchen, in denen wir zu Hause sind.
Medizintechnik, Produktion und Maschinenbau, Handel und Großhandel, Dienstleistung mit Außendienst, Agenturen und Softwarehersteller.
Was in diesen Feldern hilft, ist weniger Branchenkenntnis als die Fähigkeit, einen Ablauf schnell zu verstehen – und die richtigen Fragen zu stellen, bevor programmiert wird. Der Rest ist Handwerk.
Häufige Fragen zu Referenzen.
Können wir mit einem Ihrer Kunden sprechen?
In vielen Fällen ja. Wir fragen vorher an – wer als Referenz genannt werden möchte, entscheidet der Kunde, nicht wir.
Warum sind manche Projekte anonymisiert?
Weil nicht jedes Unternehmen öffentlich machen möchte, wie es intern arbeitet. Das respektieren wir – auch wenn eine namentliche Referenz für uns werblich wertvoller wäre.
Arbeiten Sie nur in der Region Nürnberg?
Nein. Der Sitz ist Eckental, gearbeitet wird deutschlandweit und international. Der Vorteil der Nähe liegt in der Anfangsphase: Wer den Ablauf einmal vor Ort gesehen hat, baut eine andere Software.
Wie groß sind Ihre Projekte typischerweise?
Von wenigen Tagen für eine Schnittstelle bis zu mehrjähriger Begleitung eines Produkts. Der häufigste Fall liegt dazwischen: ein MVP in wenigen Wochen, danach kontinuierlicher Ausbau.
Ihr Vorhaben passt in keine dieser Schubladen? Das ist eher die Regel als die Ausnahme.
